Geburtserfahrungen wandeln - Starte in Dein neues Leben Achtsame Wege bei Traumata rund um Schwangerschaft und Geburt, unterbrochenen Bindungen Mutter-Kind (auch in den ersten Lebensjahren), bei unerfülltem “Kinderwunsch”, Beziehungskonflikten, allgemeiner Stagnation im Leben, fehlendem Urvertrauen, Überforderung oder einfach um in Dein neues Leben zu starten. Hintergrund Es gibt wohl kaum einen Menschen, der sich noch bewusst an seine eigene Schwangerschaft und Geburt erinnern kann. Umso beeindruckender ist es, wie stark unsere Geburtserfahrungen oder vorgeburtliche Erfahrungen, unbewusst unser Leben prägen können. Sie sind sogar Grundlage dafür, wie wir über Leben und Geburt denken und ob wir Vertrauen ins Leben, zu anderen Menschen und zu uns und unseren Fähigkeiten haben. Es wirkt sich auch darauf aus, wie gut wir mit Krisensituationen im Leben umgehen. Mögliche Folgen Ob es um Urvertrauen, Beziehungen, Beruf, Erfolg, Finanzen oder einfach darum geht, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und Probleme zu lösen oder sich aus festgefahrenen Lebenssituationen zu befreien, überall kann die Ursache dafür in der eigenen Schwangerschaft und Geburt liegen. Selbst Depressionen, das Gefühl, ständig unter Druck zu stehen, in bestimmten Situationen zu “erstarren” und andere Verhaltensauffälligkeiten können den Ursprung beim Start ins Leben haben. Sogar ein unerfüllter “Kinderwunsch” oder ein Schreikind kann auf die Erlebnisse um Schwangerschaft und Geburt von Eltern und/oder Kind hinweisen. Es lässt sich immer wieder beobachten, dass sich Geburtserfahrungen bei der Geburt des eigenen Kindes sogar wiederholen oder Parallelen sichtbar werden. Beispiele für Ereignisse, die Einfluss nehmen Zeugung bedeutende emotionale Ereignisse um den Zeitpunkt der Zeugung, künstliche Befruchtung während der Schwangerschaft: Medikamente, Alkohol und Drogen, Unfaälle, Operationen der Mutter oder im Mutterleib, bedeutende emotionale Ereignisse der Mutter z. B. Beziehungsabbruch, tatsächliche oder drohende Behinderung, “Verlust eines Zwillings im Mutterleib”, Ängste um Kindergesundheit vor und während der Geburt, Überlegungen Abtreibung, versuchte Abtreibung, Gefühle, Erlebnisse, Erkrankungen oder Suchtverhalten der Mutter während der Schwangerschaft um die Geburt: Zeitdruck, Weheneinleitung, Wehenhemmer, Teil- oder Vollnarkose, Schmerz- und Betäubungsmittel, ungeduldige Ärzte, überlastete Hebammen, sehr lange Geburt, Kaiserschnitt, Zangengeburt, Saugglockengeburt, Druck auf Bauch, Frühgeburt, Sturzgeburt, Nabelschnur um den Hals, Totgeburt, weitere Komplikationen nach der Geburt: unzureichender Hautkontakt Mutter-Kind, zu schnelle Trennung Mutter/Kind durch “Erstuntersuchung”, zu frühes Durchtrennen der Nabelschnur, Brutkasten, Trennung von Mutter und Kind nach der Geburt und in den ersten Lebensjahren, Frühchen-Intensiv, “Trennung von Zwillingen”, Wochenbettdepression, Tod der Mutter, auch die Trennung oder der Tod vom Vater kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Gerade die Ereignisse während und nach der Geburt beeinflussen erheblich das so wichtige Bonding, als erstes die Bindung zur Mutter, aber auch die zum Vater. Lösungsweg: Geburt neu erleben Liebevoll und achtsam gibt eine Kombination aus “Traumreise”, “Körperarbeit”, Aufstellung”, und mehr, die Möglichkeit, die eigene Reise ins Leben neu zu erfahren, traumatische Erlebnisse zu wandeln, Erstarrungen zu lösen und einen vertrauensvollen Kontakt Mutter-Kind, Vater-Kind und zum Leben aufzubauen, Urvertrauen, Halt und Geborgenheit zu erfahren. Die neuen positiven Erfahrungen, die während des Prozesses entwickelt werden, werden in Körper, Geist und Seele verankert. Auch die Beziehung zu eigenen Kindern profitiert schon davon, wenn die Eltern ihre eigenen Geburtserlebnisse wandeln. Für die Teilnehmer fühlt sich das häufig an, wie der Start in ein neues Leben. Ablauf Wenn Du Deine eigene Geburt neu erleben willst, erlebst Du selber diese Reise neu. Für die Mutter wird ein Stellvertreter gewählt, ähnlich wie in einer “Aufstellung”. Willst Du die Geburt Deines Kindes neu erleben, erlebst Du diese Reise aus Deiner Position und für das Kind wird ein Stellvertreter gewählt. Vor Beginn wird ein kuscheliges Nest aus Decken eingerichtet. Hier kann es sich das Kind dann gemütlich machen und die Reise beginnt: Das Baby entscheidet sich neu, auf die Erde zu kommen und rollt sich in die Gebärmutter ein. Hier erlebt es neun Monate und wird liebevoll und achtsam von der Mutter, der Hebamme und weiteren Personen, die gewünscht und wichtig sind (z. B. dem Vater), begleitet. Der Embryo wächst in seiner Zeit und bekommt alles, was er braucht. Es ist Platz für nicht gelebte Gefühle. Wenn die Geburtsimpulse im Körper des Kindes entstehen, wird das Kind geboren. Es kämpft sich ins Leben. Diese Erfahrung ist besonders kostbar, denn nicht nur Kaiserschnittkinder nehmen daraus die Erkenntnis fürs Leben mit: “Ich schaffe es, manchmal ist es anstrengend, aber ich komme da durch!” Im Anschluss bekommt das Neugeborene alle Zeit in den Armen der Mutter (auf Wunsch natürlich auch des Vaters), die es ganz individuell braucht, um die natürliche Bindung herzustellen und um Urvertrauen, Halt und Geborgenheit unbegrenzt kennen zu lernen. Zeigt sich dann noch etwas, rundet eine “Mini-Aufstellung” die Arbeit ab. Diese wundervolle Arbeit bietet weitgreifende Lösungen, die das Leben positiv verändern. Sie ist eine Möglichkeit die Selbstheilung auf verschiedenen Ebenen zu aktivieren. Teilnahme als Stellvertreter Wer einmal als Stellvertreter in einer “Aufstellung” oder bei einer Geburtsarbeit stand, ist danach ein anderer Mensch, weil sich ihm neue Wege der menschlichen Wahrnehmung erschlossen haben. Wenn man das noch nicht erlebt hat, kann man sich nicht vorstellen, wie das funktioniert. Das kann man nur erleben. Stellvertreter nehmen auch für sich persönlich viel aus den Positionen mit, daher ist es auch sehr hilfreich für den eigenen Weg, als Stellvertreter teilzunehmen und gleichzeitig unterstützt man die Menschen, die ein eigenes Anliegen ordnen wollen. Termine Ich biete “Aufstellung“ in Einzel- oder Gruppenarbeit und  Geburtserfahrungen wandeln in der Gruppe an. Für beides werden Termine individuell mit dem Aufstellenden/Neugeborenen vereinbart. Für die Arbeit in der Gruppe werden anschließend mögliche Stellvertreter/Beobachter per E-Mail oder Postkarte eingeladen. mögliche Gruppentermine: Abend: Montag bis Donnerstag (es findet eine Aufstellung oder Geburtsarbeit statt) Tag: Samstag (es finden 1-4 Aufstellungen und/oder Geburtsarbeiten statt) Vormittag: Montag bis Freitag Vormittag (es finden 1-2 Aufstellungen oder Geburtsarbeiten statt) Interesse an einer eigenen Neugeburt/Neustart ins Leben oder einer eigenen Aufstellung“? Hier kannst Du mich erreichen: Anschließend lade ich Interessierte über meinen E-Mail- oder Postkartenverteiler als Stellvertreter oder Beobachter ein. Interesse als Stellvertreter oder Beobachter eine Neugeburt/Neustart ins Leben oder Aufstellung“ zu erleben? Lass’ Dich direkt in meinen E-Mail-Verteiler eintragen: Möchtest Du die Veranstaltungsinfo lieber als Postkarte? Dann schreib’ mir einfach eine Mail über das Kontaktformular. Aktuelle, bereits bestehende Termine, findest Du hier: Mein persönlicher Erfahrungsbericht... Ich selber kam als Frühchen, klein und leicht mithilfe einer Zange auf die Welt. Da in dem Krankenhaus die Frühchen-Station gerade renoviert wurde, kam ich mit Krankenwagen und Blaulicht (ohne meine Mama!) im Wärmebettchen (siehe Foto) in die Kinderklinik. Damals gab es noch kein Känguruhen. Noch schlimmer: selbst meine Eltern mussten sich an knappe Besuchszeiten halten. Und ich, die mindestens genauso wie mein Fläschchen und frische Pampers, meine Mama so sehr gebraucht hätte, war die meiste Zeit allein. Als ich dann endlich nach Hause durfte, brach eine Infektion auf der Frühchen-Station aus und die Trennungszeit verlängerte sich weiter. Als ich nach Hause kam, war alles fremd, denn seit meiner Geburt waren schon ein paar Wochen vergangen, in denen meine Mutter und mein Vater nur mal zur Besuchszeit zu mir durften. Meine Mutter hatte Angst, mich anzufassen, weil ich so klein und zierlich war, schon das eine Folge der Traumata. In mir hatte sich schon da eingeprägt: ich muss alles alleine...... Meine Mutter hat eine ähnliche Geschichte erlebt. Sie kam während des 2. Weltkrieges im Winter als 7-Monatsbaby zur Welt, nachdem meine Oma einen Schock aufgrund eines Todesfalls in der Familie erlitt. Meine Mutter hatte eine hauchdünne haut und war ganz dunkel angelaufen. Die Hebamme gab ihr kaum eine Überlebenschance. Sie lag in einer Wiege vor dem Ofen, in Watte gepackt und wurde möglichst nicht angefasst. Bei mir wurde es in meinem Leben besonders auf der Beziehungsebene sichtbar, ich konnte keine Nähe zulassen (auch ein “Zwillingsthema”), mich nicht wirklich auf Menschen einlassen. Ich habe mir damals gemerkt: ich bin allein, also wusste ich auch: ich mach’ alles allein. Ich konnte keine Hilfe annehmen, keinen Trost, keine Umarmung. Vertrauen war auch gar nicht mein Thema, denn die Bindungsphase war durch traumatische Geburt und Trennung unterbrochen. Ich kannte mich durch und durch mit Mißtrauen aus. Ich habe mich unsicher und nicht gehalten und nicht geborgen gefühlt. Ich wollte alles unter Kontrolle haben. Heute bin ich in einer wundervollen und tiefen Beziehung. Heute kann ich mich von meinen Eltern umarmen lassen und sogar trösten lassen, wenn ich traurig bin. Ich habe mein ganzes Leben verändert und heute lebe ich mein Leben. Beruflich habe ich eine völlig neue Richtung eingeschlagen. Heute fühle ich mich sicher und gehalten, mich haut so leicht nichts mehr um. Und auch wenn es mal nicht so kommt, wie geplant: ich spüre das Vertrauen: es passt so wie es ist und ich bin beschützt.